Im Rahmen des Pilotprojektes "Smarte Gemeinde – auf dem Weg in die digitale Zukunft" haben zehn unterschiedlich strukturierte Gemeinden innovative Ideen und Lösungsansätze entwickelt, um die digitale Transformation in ländlichen Gebieten zu unterstützen und voranzutreiben. Die Gemeinde Rinchnach hat seit September 2022 in enger und konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Smarte-Gemeinde-Projektteam des Technologie Campus Grafenau intensiv an der Erstellung einer Digitalisierungsstrategie gearbeitet. Unter dem Leitmotiv "Rinchnach bleibt traditionell und startet gemeinsam in die digitale Zukunft!" hat ein engagiertes Team unter der Führung von Bürgermeisterin Simone Hilz, Geschäftsleiter Patrick Gaschler, IT-Beauftragtem Andreas Kufner sowie zahlreichen interessierten Vereinsvertretern und Bürgern diese wegweisende Strategie erarbeitet. „Die Gemeinde Rinchnach setzt mit diesem Schritt ein Zeichen für die ländliche Entwicklung und die positive Wirkung der Digitalisierung auf das Gemeinwohl.“, so Bürgermeisterin Hilz.
Die Digitalisierungsstrategie legt den Fokus auf die Nutzung der vielfältigen Potenziale der digitalen Transformation, um echte Mehrwerte für die Bürgerinnen und Bürger, Gäste und die Verwaltung der Gemeinde zu schaffen. In diesem Zusammenhang wurden drei Handlungsfelder identifiziert: "Tourismus", "Leben in Rinchnach" und "Digitales Rathaus". Innerhalb dieser Bereiche wurden zahlreiche kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen entwickelt, die von der Einführung einer Bürger-App über die Implementierung einer "E-Akte" bis hin zur Bereitstellung digitaler Freizeitkarten reichen.
In den kommenden Wochen wird die Gemeinde Rinchnach das ausgearbeitete Strategiepapier erhalten, das den Weg für die digitale Transformation der Gemeinde konkretisiert. Am 14. September 2023 erhielt die Gemeinde Rinchnach im Rahmen der Smarte Gemeinde-Netzwerk-Veranstaltung im Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bereits die begehrte SMARTE-Gemeinde-Plakette. Diese Auszeichnung verdeutlicht, dass die Digitalisierung nicht nur ein Schlagwort ist, sondern auch in und an den Rathäusern sichtbar wird.
Stellvertretend für die Gemeinde Rinchnach durfte ILE-Regionalmanagerin Manuela Topolski die Plakette in Empfang nehmen und nahm zudem an der moderierten Podiumsrunde "Jetzt red I" teil. Topolski betonte: "Im Rahmen der ILEn (Integrierte Ländliche Entwicklungen) liegt der Fokus vor allem auf der Möglichkeit, die kommunalen Ideen und Ergebnisse auf die interkommunale Ebene zu übertragen. Da das Pilotprojekt Smarte Gemeinde nun unter dem Projekt 'Smarte ILE' fortgeführt wird, eröffnet sich eine großartige Gelegenheit, diese Initiative weiterzuverfolgen und gemeinsam den Weg in die digitale Zukunft zu gestalten."
Pressefoto 1: v.l. Amtsleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung Hans-Peter Schmucker, Prof. Dr. Frau Prof. Dr. Diane Ahrens Technologie Campus Grafenau, ILE-Managerin Manuela Topolski, Roland Spiller Referatsleiter im STMELF und Diana Gallrapp Sachgebietsleiterin im ALE