Rund 70 Interessierte, darunter viele junge Erwachsene, folgten der Einladung der ILE Grüner Dreiberg ins Gemeindezentrum Kirchdorf i.W. Ziel der Veranstaltung war es, über die Bedeutung der Notfallmappe und die Vorsorge für den Ernstfall zu informieren.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Alois Wildfeuer führte Helmut Plenk, Geschäftsführer des VdK Arberland, anschaulich in das Thema ein. Er erklärte, wie wichtig es ist, rechtzeitig vorzusorgen – insbesondere mit Volljährigkeit, wenn Eltern im Notfall keine Entscheidungen mehr treffen dürfen. Plenk verdeutlichte anhand praktischer Beispiele, dass die Notfallmappe regelt, wer im Ernstfall handeln darf und wichtige Informationen wie medizinische Daten, Bankvollmachten oder persönliche Wünsche bereithält. Sein zentraler Hinweis: „Es braucht eine Person des Vertrauens.“
Im Anschluss hatten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Besonders diskutiert wurde die Eintragung eines Notfallkontakts. Viele Teilnehmende zeigten großes Interesse und nahmen konkrete Hinweise zur Umsetzung der eigenen Notfallmappe mit.
Abschließend dankte Manuela Topolski, ILE-Regionalmanagerin, Helmut Plenk und den Gästen – darunter auch Zuhörer aus anderen Landkreisen – für ihr Kommen. Sie appellierte eindringlich, die Notfallmappe nicht nur mitzunehmen, sondern auch auszufüllen, um im Ernstfall schnelle Hilfe zu ermöglichen.
Die Veranstaltung machte deutlich: Vorsorge kennt kein Alter. Ob junge Erwachsene, Berufstätige oder Senioren – die Notfallmappe bietet allen die Sicherheit, dass Entscheidungen im Notfall klar geregelt sind und Angehörige entlastet werden.