Schon fast traditionell gehört das Wetter bei der ILE Genusswanderung zur Veranstaltung dazu. Auch bei der diesjährigen Auflage konnten sich die 600 Teilnehmer neben einer bestens organisierten Wanderung auf eines verlassen: Regen. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch. Viele der Wanderer waren bereits Wiederholungsteilnehmer und ließen sich auch in diesem Jahr nicht von den grauen Wolken und dem nassen Wetter abschrecken.
Zum zweiten Mal machte das erfolgreiche Veranstaltungsformat das in den ILE Gemeinden bereits die fünfte Auflage feiert in Bischofsmais Halt. Alle halbe Stunde startete eine Gruppe mit jeweils 100 Teilnehmern auf die abwechslungsreiche Strecke. Dank des bestens vorbereiteten und ausgeschilderten Weges durch das Bischofsmaiser Bauhofteam konnten sich die Wanderer ganz auf die zahlreichen kulinarischen Stationen und die schöne Landschaft konzentrieren.
Begrüßt wurde jede der sechs Gruppen persönlich von Bürgermeister Stefan Kern. Er freute sich über die große Resonanz und die vielen bekannten Gesichter und bedankte sich zugleich bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den Organisatoren rund um ILE Regionalmanagerin Manuela Topolski und das Bischofsmaiser Tourismusbüro mit Andrea Binder Forstner und Birgit Loibl.
Gestartet wurde am Vorplatz der Grund und Mittelschule, wo ein Vitamin Getränk von hiPure aus Deggendorf, wahlweise mit Porsecco oder Wasser gemischt, die Wanderer auf die bevorstehende Tour einstimmte. Wie bereits im vergangenen Jahr waren besonders viele Familien mit Kindern und zahlreiche Hunde dabei. Sie sorgten trotz des Regens für fröhliche Stimmung und machten deutlich, dass bei der Genusswanderung das gemeinsame Erlebnis im Mittelpunkt steht.
Die erste kulinarische Station wartete mit einem Brotzeitspieß, den die Sparte Bike des SV Bischofsmais an die Wanderer verteilte. Gut gestärkt ging es anschließend durch den Wald in Richtung Fahrnbach. Bei einem Hochsitz erwartete Marco Eichinger die Teilnehmer mit seinem bekannten Räucherfisch auf Brot. Nur wenige Wanderminuten später gab es beim Schwarzwildgatter Fahrnbach ein Schnapserl. Eine kleine Stärkung, die bei den Temperaturen besonders willkommen war.
In Fahrnbach wartete schließlich die erste große Einkehr. Die Fahrnbacher Dorfgemeinschaft legte sich mächtig ins Zeug und bot frischgebackenes Brot mit verschiedenen Wurstsorten und Aufstrichen an. In gemütlicher Runde konnten die Wanderer eine kurze Pause einlegen, bevor es weiter in Richtung Schochertkapelle ging. Dort servierte „Selber g´macht und ofach guad“ eine traditionelle Spezialität: Hollerkoch.
Wieder in Richtung Bischofsmais führte die Strecke anschließend zum Feuerwehrhaus, wo die Mittagsstation auf die Wanderer wartete. Die Bischofsmaiser Feuerwehr übernahm die Bewirtung und servierte leckeren Rollbraten oder vegetarische Gemüsenudeln aus dem Hause Pledl von der Pension Zur Alten Post. Damit waren die Teilnehmer bestens für die nächste Etappe gerüstet.
Frisch gestärkt ging es weiter nach Hochdorf. Auch hier half die Dorfgemeinschaft tatkräftig zusammen und verwöhnte die Wanderer mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Die Helferinnen und Helfer sorgten für eine gemütliche Atmosphäre, die viele Teilnehmer trotz des Regens gerne zum Verweilen nutzten.
Besonders herzlich war die Station beim Waldkindergarten „Die Woidkitz“. Liebevoll geschmückt erwartete das Team die Wanderer und sorgte noch einmal für einen besonderen Genussmoment. Ganz nach dem Motto „Käse schließt den Magen“ gab es zum Abschluss einen leckeren Käsespieß mit Weintrauben. Gut gestärkt führte die letzte Etappe schließlich zurück nach Bischofsmais zur Musikbühne im Kurpark. Dort wartete noch eine kleine Erinnerung an die Genusswanderung. Die Sektion Bischofsmais des Waldvereins verteilte an die Teilnehmer ein Plätzchen in Form eines Wanderstiefels.
Damit endete eine abwechslungsreiche Genusswanderung, bei der auch in diesem Jahr wieder deutlich wurde: Das Wetter kann man sich nicht aussuchen, die gute Laune schon. Und die war bei den 600 Teilnehmern trotz Regen bestens vorhanden.
Für die sichere Überquerung der Straßen sorgten den ganzen Tag über die Feuerwehren aus Hochdorf und Bischofsmais. Ihnen sowie allen Vereinen, Dorfgemeinschaften, Betrieben und Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben, galt am Ende ein besonderer Dank.