Mit dem Ausbau eines wichtigen Kernweges im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens „Kirchdorf i.Wald 2“ ist ein weiterer Meilenstein zur Stärkung der ländlichen Infrastruktur erreicht. Das Projekt wurde mit mehr als 80 Prozent der Gesamtkosten vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) gefördert – bei Gesamtkosten von rund 770.000 Euro ein kräftiger Zuschuss für die Gemeinde und die Teilnehmergemeinschaft.
Im Mittelpunkt stand der vollständige Neubau des Straßenkörpers, wodurch nicht nur die Tragfähigkeit deutlich verbessert, sondern auch mehrere Gefahrenstellen nachhaltig beseitigt wurden. Ein besonderer Problempunkt – die teils erhebliche Oberflächenwasserproblematik im Bereich Grünbichl – konnte durch gezielte wasserbauliche Maßnahmen nun spürbar entschärft werden. Wo früher bei jedem stärkeren Regen die Wiesen unter Wasser standen, läuft das Wasser jetzt ordentlich ab – „Wasser g’führt, wia’s sei soll.“
Ein großer Dank gilt der Gemeinde Kirchdorf i.Wald, insbesondere Bürgermeister Alois Wildfeuer und Geschäftsstellenleiter Florian Schink, die das Verfahren über die gesamte Laufzeit hinweg eng, zuverlässig und lösungsorientiert begleitet haben. Die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten war einer der entscheidenden Faktoren für den reibungslosen Verlauf der Maßnahme – da war, wie man im Wald sagt, „Verlass auf’d Leut“.
Ein wichtiger Moment war der 8. Juli 2025, an dem der vermessungstechnische Außendienst offiziell abgeschlossen wurde. Mit dabei: Herr Reinhard Lagerbauer, der örtlich Beauftragte der Teilnehmergemeinschaft Kirchdorf i.Wald 2. Damit ist der praktische Teil vorerst abgeschlossen – nun folgt die sogenannte innentechnische Ausarbeitung durch das ALE. Diese umfasst unter anderem die Aktualisierung der Grundbuchdaten und des Liegenschaftskatasters, um die neuen Eigentums- und Nutzungsverhältnisse sauber und rechtssicher abzubilden.
Die Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft, der an dieser Stelle ein besonderer Dank ausgesprochen sei, wird gemeinsam mit Projektleiter Christian Rummel über die Beendigung und den formellen Abschluss des Verfahrens beschließen. Auch hier ist die Zusammenarbeit von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt – so funktioniert Ländliche Entwicklung „mit’m G’spür“.
Am Ende bleibt festzuhalten:
Ein Weg wurde g’richt, das Wasser g’führt – und ois passt!
Von links beginnend Gemeindemitarbeiter E. Ehrenbeck, R. Lagerbauer, Bgm. Wildfeuer, C. Rummel, E. Führmann, M. Pledl (alle ALE Niederbayern)